Sein Name dürfte vielen Altgesellen des Malerhandwerks im Kreis Herford bekannt sein – denn von 1976 an war der Maler- und Lackierermeister Friedrich-Wilhelm Tödtmann nicht nur im Familienunternehmen in Kirchlengern tätig, sondern auch als Ausbilder in der damals neu eröffneten Wilhelm-Rieke-Bildungsstätte in Bünde, in der seither die überbetrieblichen Unterweisungen der Maler- und Lackierer-Innung Herford durchgeführt werden. Kürzlich wurde der 74-Jährige im Rahmen einer Innungsversammlung mit dem Goldenen Meisterbrief geehrt.
Seine beruflichen Anfänge machte der Jubilar von 1966 bis 1969 im väterlichen Betrieb. Im Juni 1975 legte er in Bielefeld die Meisterprüfung ab. Von 1991 an wurde Tödtmann zudem ehrenamtlich in der Innung tätig: Zuerst als Meisterbeisitzer im Prüfungsausschuss und ab 1994 auch als Lehrlingswart. Dazu kamen Mandate als Delegierter in der Kreishandwerkerschaft und im Landesinnungsverband. Ab 2005 war er schließlich ein Teil des Ausbildungsteams der Innung. Doch nicht nur für die Innung lag ihm die Ausbildung am Herzen. Auch im eigenen Malerbetrieb führte er regelmäßig junge Menschen zum Gesellenbrief – insgesamt waren es hier rund 15 Azubis.
